Der Chiemgau 100K ist für mich(Michael Merkel Anm. d. Red.) etwas ganz Besonderes. Er ist nicht nur ein hervorragend organisierter, schöner Naturlauf mit einer abwechslungsreichen Streckenführung, sondern war im Jahre 2009 auch mein erster Ultra. Seitdem war ich jedes Jahr am Start, was ihn zu einer Konstanten in meinem bisherigen Leben als Ultraläufer macht. Ich kann den Lauf jedem empfehlen, der familiäre Veranstaltungen ohne unnötiges Tamm-Tamm mag und zumindest etwas "Bergerfahrung" hat.

Dubai ist die größte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate am persischen Golf. Einst ein bedeutendes Seehandelszentrum war die arabische Metropole schon immer ein belebtes, geschäftiges Zentrum.

Das Prestige-Denken groß, die Kassen voll zeigte man sich den Besuchern aus aller Welt  schon von der Ferne in himmelhohen Selbstbewusstsein. 150 Wolkenkratzer mit weit über 200m Höhe – die höchsten der Almas Tower mit 360m oder die Emirates Tower mit je 255m- symbolisieren, dass man den Griff nach den Sternen hier eher als normale Alltagsgymnastik ansieht.

So wundert es kaum, dass auch eine Sportveranstaltung wie der Dubai Marathon keine reine Animationsveranstaltung für  abenteuersuchende Lauftouristen ist, sondern  neben der heißen Sonne auch absoluter Spitzensport die Luft über den Asphalt zum perlenden Flimmern  bringt.

Mythologischer Vorlauf

Marathon – die Stadt nordöstlich von Athen klingt in den Ohren von Historikern, wie Läufern gleichermaßen sphärisch nach. Immer wird die  geschichtsträchtige Ebene an der Ostküste von Attika diesen Klang bewahren.  Immer wieder wird sie auch Läufer aus aller Welt anziehen – die Legende vom siegkündeten Botenläufer  im Geist.
Auch Thomas Fuchs nahm, die als „Fenchelfeld“ übersetzbare  Gegend, in diesem Frühjahr unter die Laufsohlen. Das Trainingsläufchen hier hatte aber nicht nur den Zweck der touristischen Aufwartung, sondern diente gleichermaßen schon als  akklimatisierende Vorbereitungseinheit für  die geschichtlich-sportliche Weiterführung der Ereignisse von Marathon.

 

Mit vier Startern war der TSV Wolfratshausen beim 22. Thermen-Marathon in Bad Füssing vertreten. Bei besten Laufbedingungen für diese Jahreszeit wurden die Teilnehmer um 10 Uhr mit Böllerschüssen auf die 42,2 Kilometer lange Strecke geschickt. Während es Günter Marhold, der sich mitten in der Vorbereitung auf die im April stattfindende Weltmeisterschaft im 24-Stunden-Lauf befindet, zunächst etwas ruhiger angehen ließ, waren Holger Hohmann und Michael Schmüser etwas ungeduldiger.